Regionaltagung der UNESCO-Projektschulen in Bad Urach

 

Die Regionaltagung der UNESCO-Projektschulen Baden-Württemberg mit aktuell 34 Bildungseinrichtungen (Kitas, Schulen, Seminaren für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte und Einrichtungen der freien Jugendbildung) fand vom 26.10.22 – 28.10.22 in der Landesakademie für politische Bildung in Bad Urach statt.

 

Unter dem Themenschwerpunkt Friedenspädagogik referierten Dr. Julia Hagen, Leiterin und Fachreferentin der Servicestelle Friedensbildung und Fachreferentin Dorothea Steinebrunner über Sicherheitslogik versus Friedenslogik. Beide Fachreferentinnen übten mit den Teilnehmenden der Regionaltagung Friedenspädagogische Methoden der Konfliktanalyse ein.

 

„Konflikte bearbeiten, aber wie? Konflikte, ihre Eskalation und ihre Chancen“ war das Thema eines weiteren Tagungsschwerpunktes vorgestellt durch Jasmin Wölbl von der Berghof Foundation Tübingen.

 

Die Schulkoordinatorin des Burghardt-Gymnasiums Buchen berichtete eindrucksvoll von der Begegnung mit ukrainischen Schüler:innen, bei der am Ende des letzten Schuljahres eine Gruppe von fünfzehn 10–15-Jährigen mit zwei Lehrkräften für drei Wochen eingeladen wurde.

 

Beim Besuch des Staatssekretärs Volker Schebesta, MdL fand mit den Netzwerkakteur:innen ein offener Austausch über Wünsche für das UNESCO-Engagement, interessante Einblicke in die aktuelle bildungspolitische Arbeit, aber auch Kritik an der aktuellen Schulpolitik statt.

Der Regionalkoordinator der BNE-Schulen Andreas Hachenberg stellte der Versammlung das BNE-Schulnetzwerk vor.

Einen Rückblick auf das sehr gelungene Schülercamp 2022 „UNESCO-Camp trifft Eiszeitkultur“ gab der Schulkoordinator des Wagenburg-Gymnasiums Stuttgart.

 

Für das Jahr 2023 begannen in Regionalgruppen erste Planungen für regionale Workshops für Schüler:innen und eine Ideensammlung für Öffentlichkeitsarbeit. Umrahmt wurde das interessante Programm vom besonderen Bauhaus-Ambiente der Tagungsstätte und der wertschätzenden und inspirierenden Atmosphäre zwischen den Netzwerkakteur:innen.

Sabine Grobe